Gute Bedingungen an der nationalen Regatta Cham

Bericht: David Appenzeller
Aus verschiedensten Gründen ging der Seeclub Stäfa am Pfingstwochenende nur mit einem kleinen Teil des Regattateams an den Start in Cham. Es konnte fast immer bei fairen Bedingungen gerudert werden, der Abbruch am späten Samstagabend und der einstündige Unterbruch am Sonntagnachmittag betrafen die Rennen der Stäfa-Boote nicht.
Am Samstag lieferten die Stäfner in den Vorläufen ab: Sowohl der U17-Doppelvierer der Juniorinnen mit Méline Cassol, Madison Brown (Wädenswil), Stella Timm und Maura Adinegoro (Baden) als auch der U23-Doppelzweier mit David Appenzeller und Janis Jucker gewannen ihre Vorläufe klar mit etwa fünf Sekunden Vorsprung. Erfolgreich waren auch die Masters: Beni Soland (im RGM-Doppelvierer mit GC, Rigi-Küssnacht und Reuss Luzern) und Fabio Razzai und Tom Büchel im Doppelzweier konnten ihre Vorläufe knapp für sich entscheiden.
Den Auftakt zum zweiten Renntag machte Beni Soland im A-Final des Masters Doppelvierer: Da bei den Masters die verschiedenen Alterskategorien für die Finalserien zusammengelegt werden, mussten sie am Sonntag gegen die „Jungen Wilden“ rudern, mit welchen sie aber nicht mehr ganz mithalten konnten. Auch Fabio Razzai und Tom Büchel trafen auf deutlich jüngere Gegner; es resultierte der vierte Rang im A-Final.
David Appenzeller und Janis Jucker konnten sich direkt am Start von ihren Gegnern absetzen und ihren Vorsprung fast kontinuierlich ausbauen und gewannen den A-Final im Doppelzweier schlussendlich deutlich mit über acht Sekunden Vorsprung. Méline Cassol und Stella Timm mussten sich im A-Final des U17-Doppelvierers nur dem Boot von Reuss Luzern geschlagen geben und gewannen die Silbermedaille.